Sonntag, 14. Februar 2010

Suchen & Finden

Meine anfängliche Sommer-Euphorie hat sich schnell verabschiedet und ist ernüchtert bei der Frage stehen geblieben, warum zur Hölle ich keine Winterschuhe mitgenommen habe. Nach einem Tag wie er grässlicher nicht sein konnte mit Dauerregen und Eiseskälte war es zwar gestern besser, doch ich laufe immer noch herum wie eine Zwiebel und meine Füße sind seit Donnerstag Abend kalt und meistens auch nass.

So, genug gejammert. Es gibt auch viel Positives zu berichten.

Nach zwei Tagen nervenaufreibender Suche und der Bestaunung einiger freakiger Wohnungen oder Freaks in den Wohnungen, hab ich endlich ein Zimmer gefunden. Es ist super-zentral und das Haus ist wunderschön, Altbau und neu renoviert, mit Dachterrasse und Pflanzen und Fliesen und einfach SPANISCH. Ich wohne mit einer Dolmetscherin zusammen, die perfekt Deutsch spricht (jippee) und mein Zimmer hat den Nachteil, dass es im Erdgeschoss ist und jeder, der in der kleinen Gasse davor vorbei marschiert, mit einem schnellen Blick durchs Fenster abchecken kann, was ich denn gerade so mache =)

Zwischen Regen und Wohnungssuche ist mir natürlich auch noch Zeit geblieben, ein wenig ins Nachtleben hinein zu schnuppern. Wir waren –was sonst?- Tapas essen und danach in einer Bar, in der Flamenco getanzt wurde, was sich als absurder, aber nichtsdestoweniger interessanter Stampf-Klatsch-Tanz einer Frau mit furchtbar leidendem Gesichtsausdruck entpuppt hat. Weil halb eins in Spanien noch viel zu früh (!) ist, um in eine Disco zu gehen, ging es danach wieder in eine Bar und erst danach in einen Club. Diesen Ablauf stelle ich jetzt mal als Prototyp der spanischen Vorstellung von Abendgestaltung in die Runde und werde mich nach Kräften bemühen, diese Behauptung zu überprüfen!

Ach ja, und morgen beginnt auch die Uni. Bericht folgt!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen