Und nach vielen, vielen Blogs nun der letzte seiner Art: schon ist es um, das halbe Jahr, das vieles verändert hat. Als ich mein Erasmus-Motivationsschreiben abgeschickt hatte, hätte ich nie für möglich gehalten, wie wahr die gängigen Phrasen –Erfahrungen sammeln, andere Kulturen kennenlernen, Horizont erweiternblablabla- wirklich werden können.
Und weil ich so viel gelernt habe, will ich meine wichtigsten Erkenntnisse mit der Welt teilen:
Wichtigste Erkenntnis Platz 3: Andere Länder, andere Sitten.
Auf dem Klo nicht spülen oder sich die Hände waschen sind ungute Beispiele; Bartouren OHNE GLEICHEN und um 4 Uhr nachts zu fragen „wohin jetzt?“ dagegen sind lebenswert.
Wichtigste Erkenntnis Platz 2: Ignoranz ist auch ein Wert.
Dass der Spanier nur Spanisch kann und sonst keine andere Sprache, hält ihn nie von abwertenden Sätzen wie „du sprichst aber nicht gut Spanisch“ ab. Als Rache weigern sich die Franzosen, das r zu rollen und den Italienern ist die Aussprache völlig schnuppe.
Wichtigste Erkenntnis Platz 1: Es gibt so viele tolle Menschen.
Und zwar aus aller Herren Länder. Und man kann hundertmal sagen: die Amis… oder diese Franzosen…; irgendwann trifft man den liebenswertesten Amerikaner der Welt und schwupp, muss man alle seine wohlgepflegten Vorurteile über Bord werfen.
Es war also ein unvergleichliches Semester, mal mit überraschenden –joggen im Minirock-, mal mit schockierenden –von einem Opa angemacht werden-, aber vor allem mit tollen Erlebnissen, wie mit den besten Nicht-Mitbewohnern der Welt, den homies der casa del siglo XVI.
Und damit geht’s ab nach Hause, allen mit denen ich eine so gute Zeit hatte mit dem Taschentuch ein adiós winkend.
Y colorín colorado, este cuento se ha acabado.
Donnerstag, 1. Juli 2010
Samstag, 26. Juni 2010
Tage wie diese
Weil man nur einmal im Leben Erasmus ist und deshalb das Glas immer bis auf den letzten Tropfen austrinken sollte, haben wir zwischen den Prüfungen drei Tage Madrid eingeschoben. Soll heißen: 7 Mädls, ein erstaunlich komfortabler Nachtbus und leider kein Reiseführer, sondern nur die eigene Faust. Also versuchten wir, in die wenigen Tage so viel Madrid wir nur möglich zu pressen und das ganze im Stück zu schlucken – ist aber gar nicht so einfach bei einer Stadt, die so groß, so bunt und so unheimlich lebhaft ist. Neben dem üblichen Touri-Programm –das wir natürlich mit Fotoapparat und Stadtplan bewaffnet durchgezogen haben- hat Madrid nämlich wirklich noch viel mehr zu bieten. Die Häuser sind nicht alle so hübsch und fein rausgeputzt wie in Sevilla, aber das macht nichts, weil man von den ganzen verschiedenen Menschen auf der Straße zu abgelenkt ist, um nach oben zu schauen. Und auch das Sightseeing an sich war nicht so spannend wie erwartet. Das Seltsame ist, dass all diese kleinen, gar nicht so besonderen Teile zusammen ein erstaunliches Gesamtes ergeben, eine tolle Stadt, bei der ich gleich Lust bekommen hatte, dort zu wohnen. Aber nein, natürlich ist nicht alles Sightseeing unspektakulär gewesen: einen Tag (und wirklich nahezu den ganzen Tag) verbrachten wir im Prado-Museum, sozusagen einem Mekka aller, die gerne auf alte Leinwände in riesigen Rahmen starren. Dieses Museum ist wirklich beeindruckend, man sieht all die großen Namen, die man schon so oft gehört hat und immer noch nicht zuordnen kann, und natürlich ist es überaus praktisch, wenn man zufällig eine Kunstgeschichte-Studentin zur Hand hat (yeah!). Trotz oder wegen schmerzender Füße, mexikanischem Essen, verwirrenden Schmuckverkäufern, Museen, spanischem Essen, Urwäldern in Bahnhöfen, aufdringlichen Männern und indischem Essen hat sich Madrid also als sehr liebenswerte Stadt entpuppt.
Danach ging der Ernst des Leben –oder was davon in la vida erasmus übrig geblieben ist- allerdings wieder los und ich musste meine Prüfungen hinter mich bringen. Nun ja, sagen wir, hinter mich gebracht hab ich sie.
So, und nun die letzte Woche, und ich mache das einzig Sinnvolle: essen, shoppen und feiern gehen.
Danach ging der Ernst des Leben –oder was davon in la vida erasmus übrig geblieben ist- allerdings wieder los und ich musste meine Prüfungen hinter mich bringen. Nun ja, sagen wir, hinter mich gebracht hab ich sie.
So, und nun die letzte Woche, und ich mache das einzig Sinnvolle: essen, shoppen und feiern gehen.
Dienstag, 15. Juni 2010
Schlaaaaaaaaand!!!
Wie im Rest der großen weiten Welt ist auch in Sevilla das WM-Fieber ausgebrochen. Leider hat man hier von Public-Viewing im eigentlichen Sinne (also, in freier Wildbahn mit Leinwand und zu teuerem Bier in Plastikbechern) noch nie etwas gehört; wir mussten uns also eine Lieblings-WM-Bar suchen, was aber auch ok ist: es gibt dort Pommes, Bier und einige Fernseher, und der Kellner kennt uns mittlerweile auch schon.
Ich frage mich gerade schon in ängstlicher Erwartung, was auf den Straßen wohl morgen nach dem Spanien-Spiel los sein wird… die Spanier haben nämlich schon ohne Anlass die nervtötende Angewohnheit, laut und durchgehend zu hupen. Ein besonders umsichtiges Exemplar eines Anwohners fängt beispielsweise jede Nacht um 12 Uhr–nachdem er eine halbe Stunde bei laufendem Motor in seinem Auto vor meinem Fenster gesessen hat- zu hupen an. Und zwar so lange, bis der, auf den er wartet, endlich aus dem Haus kommt- und der andere schient eher eine gemütliche Natur zu sein…Na ja, man gewöhnt sich an Vieles und ich gehe jetzt immer erst nach 12 schlafen. Pünktlich um halb 1 kommt zwar die Müllabfuhr und macht ohrenbetäubenden Lärm, aber man kann ja nicht alles haben.
So, dann noch eine Geschichte zur aufopferungsvollen Hilfsbereitschaft junger Menschen: ich hatte letztens meinen Freund und Helfer, mein Radl, in der Nähe von ein paar Bars abgestellt und musste beim Losfahren bemerken, dass der Lenker und das Blech total verbogen waren. Mein pessimistisches Ich wollte gleich anfangen, über randalierende Spanier zu zetern, als mein praktisches Ich alles wieder gerade bog und feststellte, dass plötzlich die Bremsen funktionierten! Na ja, und als der Optimist, der ich nun mal bin, gehe ich jetzt einmal davon aus, dass jemand netterweise meine Bremsen repariert hat und dabei vielleicht aus Versehen den Rest des Rads ein bisschen demoliert hat =)
Morgen in der Nacht geht es mit dem Bus nach Madrid, der letzte Ausflug in Spanien. Ich freu mich schon darauf, wie es ist, „echtes“ Spanisch zu hören!
Ich frage mich gerade schon in ängstlicher Erwartung, was auf den Straßen wohl morgen nach dem Spanien-Spiel los sein wird… die Spanier haben nämlich schon ohne Anlass die nervtötende Angewohnheit, laut und durchgehend zu hupen. Ein besonders umsichtiges Exemplar eines Anwohners fängt beispielsweise jede Nacht um 12 Uhr–nachdem er eine halbe Stunde bei laufendem Motor in seinem Auto vor meinem Fenster gesessen hat- zu hupen an. Und zwar so lange, bis der, auf den er wartet, endlich aus dem Haus kommt- und der andere schient eher eine gemütliche Natur zu sein…Na ja, man gewöhnt sich an Vieles und ich gehe jetzt immer erst nach 12 schlafen. Pünktlich um halb 1 kommt zwar die Müllabfuhr und macht ohrenbetäubenden Lärm, aber man kann ja nicht alles haben.
So, dann noch eine Geschichte zur aufopferungsvollen Hilfsbereitschaft junger Menschen: ich hatte letztens meinen Freund und Helfer, mein Radl, in der Nähe von ein paar Bars abgestellt und musste beim Losfahren bemerken, dass der Lenker und das Blech total verbogen waren. Mein pessimistisches Ich wollte gleich anfangen, über randalierende Spanier zu zetern, als mein praktisches Ich alles wieder gerade bog und feststellte, dass plötzlich die Bremsen funktionierten! Na ja, und als der Optimist, der ich nun mal bin, gehe ich jetzt einmal davon aus, dass jemand netterweise meine Bremsen repariert hat und dabei vielleicht aus Versehen den Rest des Rads ein bisschen demoliert hat =)
Morgen in der Nacht geht es mit dem Bus nach Madrid, der letzte Ausflug in Spanien. Ich freu mich schon darauf, wie es ist, „echtes“ Spanisch zu hören!
Sonntag, 6. Juni 2010
Heimatbesuch & Gute Zeiten
Die Familie hat es schließlich doch geschafft, mich in der Ferne zu besuchen und ist mit Verspätung und ohne restliche Nerven bei mir angekommen. Meine Vorbereitungen bestanden aus einigen Stunden putzen (um dem zentraleuropäischen Sauberkeitsempfinden entgegen zu kommen) und einem Kühlschrank voller Käse.
Zwei Tage lang holte ich dann mein Handfähnchen und das beste Touristen-Outfit heraus, um der Familie möglichst viele Seiten von Sevilla zu zeigen. Die Schwester zeigte sich sehr angetan von den Geschäften und meiner Kreditkarte, die Mama von den Tapas und dem Papa gefiel am Meisten, dass es hier schon zu Mittags ein Bier gibt. Einen Tag fuhren wir zur Abwechslung ins Bergstädchen Ronda und einen weiteren an einen wunderbaren, versteckten Strand an den Atlantik, was uns vor der unglaublichen Hitze mit Saharawind rettete, die in diesen Tagen Sevilla lahmlegte. Mittlerweile hat sich die Sauna-Temperatur wieder –für hiesige Verhältnisse- normalisiert, aber die Familie war dann fast froh, dass sie wieder ins regnerische Deutschland zurück ‚durfte’.
Und so bin ich wieder alleine – wobei ich hier natürlich nie alleine bin- und tu, was ich immer mache: Freunde treffen, Strandausflüge machen, Fortgehen und mich auch ab und zu freuen, dass sich mein Spanisch dann doch ein Stück verbessert hat. Also, von Level 0 auf 3 oder so =)
Langsam schleicht sich aber auch ein wenig Abschieds-Denken ein. Die ersten Freunde treten schon die Heimreise zurück in das reale Leben an, und ich kann immer noch nicht glauben, dass schon 4 Monate vergangen sein sollen… Aber um dem ganzen auch etwas Gutes abzugewinnen: Abschiede sind die perfekte Gelegenheit richtig feine Feste zu feiern!!
Mittwoch, 26. Mai 2010
Die blauen und die hellblauen Tage
Sevilla ist umwerfend, und auch die Leute, die ich hier kennenlerne machen dieses Auslandssemester zu einem unvergesslichen Erlebnis. Aber das Schönste, das Allerschönste ist einfach sie Sonne. Jeden Tag wenn ich Vormittag auf mein Rad steige –das bei einer unfreundlichen Begegnung mit den Straßenbahnschienen den Kürzeren gezogen hat - und mir auf dem Weg zur Uni oder zum Einkaufen der sonnenwarme Wind um die Nase braust…ach, das ist einfach ein tolles Gefühl.
Mittlerweile haben auch die Freiluft-Discos aufgemacht, bei denen unter Palmen getanzt wird – zu schade dass man anstrengende Leute da nicht hinaussperren kann…
Gestern hatte ich meinen ersten Vortrag vor einer Klasse – auf Spanisch! Ich dachte schon ich hätte es recht gut hinbekommen und war gerade dabei, mir selbst auf die Schulter zu klopfen, als die Professorin eine Frage stelle, die ich natürlich nicht beantworten konnte. Ein kleiner Tip für alle zukünftigen Erasmus-Studenten: schon einmal vor dem Spiegel das „ich versteh doch nichts, ich armer Austausch-Student aus einem fernen Land“-Lächeln üben – ihr werdet es oft genug brauchen…
Und so geht das spanische Leben dahin; die Hunde pinkeln auf die Straße und die Waschmänner waschen es jede Nacht ab; niemand zieht an der Uni seine Schuhe aus und die Spanier tragen immer noch lange Hosen; die Männer pfeifen einem auf der Straße hinterher und die Frauen tragen alle Stöckelschuhe. Aber das Wichtigeste was man über Sevilla wissen solle: geh niemals, aber auch niemals, nicht einmal wenn du sonst explodierst, hinter einen Busch ohne davor nachzusehen ob jemand dahinter schläft….
=)
ach ja, die nächsten Tage werdet ihr Ruhe vor mir haben: die Familie nistet sich in der Casa Tina ein und will unterhalten werden!
Mittlerweile haben auch die Freiluft-Discos aufgemacht, bei denen unter Palmen getanzt wird – zu schade dass man anstrengende Leute da nicht hinaussperren kann…
Gestern hatte ich meinen ersten Vortrag vor einer Klasse – auf Spanisch! Ich dachte schon ich hätte es recht gut hinbekommen und war gerade dabei, mir selbst auf die Schulter zu klopfen, als die Professorin eine Frage stelle, die ich natürlich nicht beantworten konnte. Ein kleiner Tip für alle zukünftigen Erasmus-Studenten: schon einmal vor dem Spiegel das „ich versteh doch nichts, ich armer Austausch-Student aus einem fernen Land“-Lächeln üben – ihr werdet es oft genug brauchen…
Und so geht das spanische Leben dahin; die Hunde pinkeln auf die Straße und die Waschmänner waschen es jede Nacht ab; niemand zieht an der Uni seine Schuhe aus und die Spanier tragen immer noch lange Hosen; die Männer pfeifen einem auf der Straße hinterher und die Frauen tragen alle Stöckelschuhe. Aber das Wichtigeste was man über Sevilla wissen solle: geh niemals, aber auch niemals, nicht einmal wenn du sonst explodierst, hinter einen Busch ohne davor nachzusehen ob jemand dahinter schläft….
=)
ach ja, die nächsten Tage werdet ihr Ruhe vor mir haben: die Familie nistet sich in der Casa Tina ein und will unterhalten werden!
Montag, 17. Mai 2010
Und willst du, Spanien, die hier anwesende…..?
Wie ist das doch mit einer Beziehung: zuerst einmal ist man fast geblendet von all den tollen Eindrücken, bis man nach und nach auch die Dinge bemerkt, die einen in den täglichen Wahnsinn treiben… Ganz genau so geht es auch mit Spanien:
Am Anfang ist alles neu, es kribbelt beim ersten Date mit der großen, spanischen Stadt. Alles ist so anders, das Essen ist zu gut um kein schlechtes Gewissen aufkommen zu lassen und man lernt jeden Tag neue Leute aus allen Nationen dieser Welt kennen. Sprachbarrieren werden immer gerne überwunden, auch ohne gemeinsame Sprache, regnerische Tage sind „Sommerregen“, man verzeiht sogar eine viel zu hohe Schmutztoleranz der Spanier. Na ja, und wie es nun so ist wenn sich der Alltag in das schöne Leben einnistet, dann merkt man plötzlich, wie deutsch man ist und wie spanisch die Umgebung. Die Diskos sind oft mäßig spannend, das Essen macht dick und es macht einen verrückt dass man noch immer kein richtiges Spanisch kann weil hier alle sprechen als hätten sie einen schweren Sprachfehler (Andaluz!). Es wir lästig, dass die Leute –für mitteleuropäisches Empfinden- zu nah herangehen, wenn sie mit einem reden und dass das Vorurteil über aufdringliche spanische Machos mehr als bestätigt werden kann (das Vorurteil über gutaussehende, aufdringliche Machos dagegen nicht, zur Hölle). Und Kakerlaken in der Bar sind Lichtjahre jenseits der Toleranzgrenze…
Doch im Großen und Ganzen führen Spanien und ich eine sehr harmonische und immer noch aufregende, spannende Beziehung. Doch keine Angst, meine lieben deutschen (und österreichischen) Freunde, was als Affäre angefangen hat, wird auch eine solche bleiben – diese kleine Sommerliebe ist nicht von Dauer und endet als ein Fotoalbum voll Erinnerungen =))
Am Anfang ist alles neu, es kribbelt beim ersten Date mit der großen, spanischen Stadt. Alles ist so anders, das Essen ist zu gut um kein schlechtes Gewissen aufkommen zu lassen und man lernt jeden Tag neue Leute aus allen Nationen dieser Welt kennen. Sprachbarrieren werden immer gerne überwunden, auch ohne gemeinsame Sprache, regnerische Tage sind „Sommerregen“, man verzeiht sogar eine viel zu hohe Schmutztoleranz der Spanier. Na ja, und wie es nun so ist wenn sich der Alltag in das schöne Leben einnistet, dann merkt man plötzlich, wie deutsch man ist und wie spanisch die Umgebung. Die Diskos sind oft mäßig spannend, das Essen macht dick und es macht einen verrückt dass man noch immer kein richtiges Spanisch kann weil hier alle sprechen als hätten sie einen schweren Sprachfehler (Andaluz!). Es wir lästig, dass die Leute –für mitteleuropäisches Empfinden- zu nah herangehen, wenn sie mit einem reden und dass das Vorurteil über aufdringliche spanische Machos mehr als bestätigt werden kann (das Vorurteil über gutaussehende, aufdringliche Machos dagegen nicht, zur Hölle). Und Kakerlaken in der Bar sind Lichtjahre jenseits der Toleranzgrenze…
Doch im Großen und Ganzen führen Spanien und ich eine sehr harmonische und immer noch aufregende, spannende Beziehung. Doch keine Angst, meine lieben deutschen (und österreichischen) Freunde, was als Affäre angefangen hat, wird auch eine solche bleiben – diese kleine Sommerliebe ist nicht von Dauer und endet als ein Fotoalbum voll Erinnerungen =))
Dienstag, 4. Mai 2010
Das Leben wie es sein sollte
Und wieder einmal muss ich mir die Augen reiben wenn ich in den Kalender sehe: es ist schon Mai?! Langsam wird sogar uns gedankenlosen Erasmus-Studenten klar, dass man auch in Spanien für die Uni arbeiten muss –oder sollte. Ich sehe es aber nicht ein, mich vom Prüfungsmonat Juni schon im Voraus einschüchtern zu lassen, deshalb verbringe ich meine Tage mit dem, was man tun sollte wenn man jung ist: laue Abende auf Karodecken am Fluss oder auf der Dachterrasse, mit dem Klapperrad durch Sevilla fahren, weggehen bis es hell wird, Sandwiches und last-minute-Hausaufgaben im Park und natürlich vor allem an den Strand fahren! Am Wochenende haben wir unseren ersten Badeausflug unternommen – leider hatten wir nicht berücksichtigt, dass alle strandlosen Einwohner Sevillas am Maifeiertag die gleiche Idee hatten… Alles aber halb so schlimm, ein wenig ’kuschelig’ vielleicht am Strand, aber der Atlantik hat mich mit einer Wellenpracht entschädigt – auch wenn die Wassertemperatur noch um, sagen wir 15 Grad steigen darf…
Ein guter Zwischenstand also, mir geht es gut in Spanien, auch wenn ich mich natürlich dann wieder auf die Heimat freue! Ich hoffe euch allen geht es auch gut! (Denn: ein Blog ist ein One-Way Medium. Ich freue mich aber auch über Neuigkeiten von zu Hause per Mail! =) )
Ein guter Zwischenstand also, mir geht es gut in Spanien, auch wenn ich mich natürlich dann wieder auf die Heimat freue! Ich hoffe euch allen geht es auch gut! (Denn: ein Blog ist ein One-Way Medium. Ich freue mich aber auch über Neuigkeiten von zu Hause per Mail! =) )
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